AH/Freizeitsport-Berichte

                   

AH-Radtour rund um Stuttgart, Glems, Würm und Neckar
am 15.+16.September 2018

Samstagmorgen, um 9 Uhr trafen sich wieder die Radler der AH des FC Gerlingen zum diesjährigen Radausflug. Neu war in diesem Jahr das Team im Begleitfahrzeug mit Luigi und Fabian. Das „LuFa“-Serviceteam! Soviel vorneweg, es klappte Prima! Danke für eure Bereitschaft und euren Einsatz! Trinkflaschen wurden gefüllt und bei erfrischenden Temperaturen ging es direkt ab Vereinsheim los mit der Tour „Rund um Stuttgart“. Wir radelten zunächst ins Glemstal und über Leonberg, Silberberg und Malmsheim nach Weil der Stadt. Dort ging es ein Stück entlang des Museumsradwegs “Kunst und Natur” nach Gärtringen. So lernten wir den Anstieg von Aidlingen nach Gärtringen einmal von der anderen Seite kennen. Bei vorherigen Touren kamen wir aus der anderen Richtung und konnten diese Abfahrt immer genießen. Oben am Sportplatz angekommen wurde erst mal ausgiebig gefrühstückt. Alles war vom Serviceteam schon bestens vorbereitet. Mit frischen Kräften führte unser Weg über Nufringen, Herrenberg und Pfäffingen nach Wurmlingen, wo wir unterhalb der Wurmlinger Kapelle die zweite Rast einlegten.
Die richtige Bezeichnung der 474,4m über NN gelegenen Kapelle lautet Sankt-Remigius-Kapelle. Der romanische Vorgängerbau wurde anno 1050 in der Amtszeit von Papst Leo IX. als Grabkapelle des Stifters Graf Anselm von Calw dort errichtet. Der gotische Nachfolgebau brannte 1644 ab. Die bis heute erhalten gebliebene barocke Kapelle wurde 1685 geweiht. Von der am Fuße des Berges gelegenen Ortschaft Wurmlingen führt ein 1687 errichteter Kreuzweg zur etwa 130 m höher gelegenen Kapelle hinauf. Um die dem Heiligen Remigius geweihte Kapelle herum befindet sich der Friedhof von Wurmlingen. Einige der forschen Radler scheuten die 130 Höhenmeter nicht und radelten den Anstieg zur Kapelle hinauf, als Belohnung gab es eine Aussicht zum Genießen.
Der Radweg führte uns dann weiter nach Tübingen und an den Neckar. Dem Neckar blieben wir nun treu und über Kirchentellinsfurt und Pliezhausen erreichten wir unser Ziel nach 90km. Die Klostermühle in Reutlingen Mittelstadt. Mittlerweile war es angenehm warm und wir freuten uns auf ein erfrischendes Getränk im Biergarten. Doch der Wirt machte uns einen gehörigen Strich durch die vorgesehene Abendgestaltung! Entgegen der von uns schriftlich eingereichten Reservierung mit Abendessen und Biergartennutzung, hielt die Klostermühle nur Zimmer mit Frühstück für uns bereit. Betriebsferien bis Sonntag. Na Danke!!!
Erste Erfrischung gab es zum Glück im gegenüberliegenden Selbstbedienungsbiergarten. Aber was machen wir mit dem Nahrungsproblem? Handys wurden gezückt und die nähere Umgebung nach Gaststätten abgesucht. Luigi schnappte sich den Servicewagen und klapperte die entsprechenden Lokalitäten ab. Leider alle geschlossen oder zu klein für 20 zusätzliche Personen. Doch wir sind ja flexibel und auch die Wirtin im Biergarten zeigte sich hilfsbereit. So wurden wir Vorort mit leckeren Hamburgern, Currywurst und Pommes, fürs Erste gut versorgt und durften uns auch noch den Pizzaservice kommen lassen und im Biergarten gemeinsam die Pizzen vertilgen. Ein guter Getränkeumsatz und ein gutes Trinkgeld standen dafür am Ende bei der Wirtin auf der Habenseite. Als es dunkel und kühler wurde ließen wir am Feuer, welches in 2 Blechtonnen entzündet worden war, den Abend ausklingen. Ja, das Feuer hat seine Anziehungskraft nicht verloren! Gemütlich warm bis heiß!
Den guten Umsatz hätte auch der Klostermühlenwirt haben können. Aber wer nicht will…..
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, welches dann doch zufriedenstellend war, wurden die Räder wieder aus der Garage geholt und bei äußerst kühlen Temperaturen ging es rauf auf den Sattel und wir machten uns auf zur Rückfahrt. Der Neckartalradweg war nun unsere Richtschnur. Wir fuhren nach Neckartalfingen in Richtung Nürtingen und Wendlingen. Bei einer Abfahrt wurden wir noch einmal richtig durchgekühlt. Klamme Finger und zugezogene Reißverschlüsse waren die Folge. Zum Glück wurde es im weiteren Verlauf sonniger und wärmer. Bei dem letzten offiziellen Stopp mit Servicefahrzeug in Esslingen Zell, konnten dann auch die letzten Jacken ins Auto gepackt werden. Noch einmal stärken und erfrischen, das Radler aus der Kühlbox war noch immer gut gekühlt. So ging es bei herrlichem Radelwetter wieder los und die Fahrt folgte weiter dem Neckar. Vorbei am Daimler Werk Untertürkheim und am Cannstatter Wasen. Leider war das Fest noch nicht eröffnet. Vorbei an Münster und Hofen, blieben wir auf der rechten Seite des Neckars bis Remseck. Von dort ging es weiter zu den Zugwiesen am Neckar bei Poppenweiler. Auf rund 17 Hektar Fläche ist eine Auenlandschaft mit vielfältigen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere geschaffen worden – wie sie vor Jahrzehnten noch am Neckar typisch war und inzwischen kaum noch zu finden ist. Ein gelungenes Projekt, das man sich mal anschauen sollte. Wir fuhren indes weiter zum Fischzählwerk an der nächsten Staustufe. Hier werden Fische im Zugwiesenbach gezählt und die Artenvielfalt beobachtet. Nach so viel Information war noch ein Stopp im Biergarten „Uferstüble“ in Hoheneck nötig. Hier konnten wir noch einmal Kraft tanken, bevor es aus dem Neckartal heraus in Richtung Ziel ging. Für diese letzte große Steigung waren die Biker mit E-Unterstützung gern gesehene Begleiter. Nun ging es mit teilweise letzten Kräften auf bekannten Wegen über Kornwestheim, Stammheim, Kallenberg und Weilimdorf zurück nach Gehenbühl zum Vereinsheim des FC Gerlingen. Nochmals 95km waren geschafft.
Schee war’s und bestes Radelwetter haben wir gehabt! Beim Abschluss auf der Vereinsheimterrasse schien weiter die Sonne und wir konnten die müden Füße austrecken und den Flüssigkeitsverlust wieder auffüllen.
Keine Pannen (“Kettenknopf” mal ausgeschlossen) und keine Aussteiger. Gut gemacht!
Vielen Dank an die Organisatoren, sowie an den „LuFa-Catering Service“ für Unterwegs !!!
Es war super!

                             


      AH-Ausflug 15.6.2018 – 17.6.2018   Berlin

Ausflug in die Bundeshauptstadt!

Berlin, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018….
…als 10 AH-Mitglieder des FC Gerlingen aufbrachen um die deutsche Hauptstadt zu erkunden! Am 15.6. ging es früh am Morgen per ICE nach Berlin, wo wir um kurz vor 13 Uhr ankamen. Schnell noch die 48 Stunden City-tickets geholt und ab mit der Tram zum Hotel am Prenzlauer Berg.
Nachdem alle Zimmer bezogen waren und sich jeder frisch gemacht hatte, führte uns der Hunger auf eine echte Berliner Currywurst, zu Konnopke‘s Imbiss unter der stählernen S-Bahn Brücke in der Schönhauser Allee. Seit 1930 werden hier Würstchen verkauft und seit 1960 die Currywurst nach Familienrezept. Mittlerweile Kult in Berlin! Als wir unseren Hunger gestillt hatten liefen wir eine Straße weiter zum Prater-Biergarten. Ein Berliner Original seit 1837! Ein Riesenbiergarten der uns echt staunen lies ob der schier unendlich vielen Tische und Bänke. Da es noch früh am Nachmittag war gab es noch ausreichend Platz für uns und auch ausreichend Getränkeauswahl. Allerdings nur in Kunststoffbechern, wegen der laufenden WM-Übertragungen. Es standen wirklich ausreichend Flachbildschirme in jedem Winkel des Biergartens. Ganz gemütlich und bequem zwischen den Mietshäusern Berlins machten wir uns so einen schönen Nachmittag bevor wir zu unserem ersten gebuchten Programmpunkt aufbrachen. Eine Comedy-Busfahrt mit Jundula Deubel! (Lach-im-bus.de). Um 18 Uhr ging es vom Nollendorfplatz los in Jundulas Heimatviertel, Moabit. Heute übrigens nur noch Mochhabit genannt! Wegen der überwiegend muslimischen Einwohner dort. Bekannt ist Moabit durch die Justizvollzugsanstalt geworden. Somit war unser erster Halt auch bei den alten Gefängnismauern in der Lehrter-Straße. Um 1840 als Mustergefängnis erbaut, war es das erste Zellengefängnis da es Einzelzellen hatte und nicht wie damals üblich Sammelzellen.
Heute ist innerhalb der Mauern der Geschichtspark „Ehemaliges Zellengefängnis Moabit“ untergebracht, mit einigen interessanten Überresten früherer Gefängniszeiten.
Der Bus fuhr weiter in die Turmstraße, laut Jundula eine der gefährlichsten Straßen Moabits.
Moabit insgesamt führte die Berliner Kriminalitätsstatistik lange an. Vor allem der Schusswaffengebrauch war hier sehr hoch. Doch dessen ungeachtet lockte sie unseren Micha aus dem Bus um in der Shisha-Bar mit Machmut Bekanntschaft zu machen. Mutig wie Gerlinger nun mal sind wäre er auch reingegangen, doch vor der Türschwelle rief Jundula ihn wieder zurück, sicherheitshalber, während Machmut von drinnen grimmig schaute. Einen Halt weiter zeigte uns Jundula ihren Lieblingsort in Moabit. Die Markthalle! Hier wurden zum Beispiel auch einige Folgen der bekannten Fernsehserie „Drei Damen vom Grill“ gedreht. (1976 – 1991). Eine nette Location, die auch einige Gaststätten beinhaltet. Eine Bierprobe gab es an Joe’s Theke, der hier bis vor kurzem noch sein eigenes Bier braute aber dank großer Nachfrage die Brauerei verlegen musste. Die Schanktheke blieb und auch wir wären gerne noch geblieben, doch wir mussten ja mit Jundula schon wieder weiter. Bis zur Ankunft zurück am Nollendorfplatz unterhielt Jundula den ganzen Bus mit viel Witz und auch Gesang auf ihre berlinerische Art und alle machten mit.
Nach dieser sehr unterhaltsamen zweistündigen Busfahrt saßen wir noch gemütlich beim Griechen zum Essen, natürlich mit Blick auf das WM-Spiel des Abends.
Kaum geschlafen, war am Samstag um 8 Uhr schon wieder Frühstück anberaumt, denn heute führte uns das Programm raus aus der Hektik der Großstadt an den Wannsee zur „Weltkulturerbefahrt“ mit dem Schiff nach Potsdam. Eineinhalb Stunden in angenehmem Tempo über den Wannsee. Beste Plätze auf dem Oberdeck und ein flinker Kellner machten neben den Erläuterungen aus dem Lautsprecher die Fahrt zu einem schönen Erlebnis. Vorbei an der Pfaueninsel und herrlichen Anwesen, aus früheren und neueren Zeiten.
Es ging weiter in ruhigem Gewässer entlang dem Park Babelsberg in Richtung Havel und Potsdam. Wir fuhren noch unter der als Agentenbrücke bekannten „Glienicker Brücke“ durch und legten dann in Potsdam an.
Wir besuchten das Schloss Sanssouci und die vermeintliche Grabstätte vom „Alten Fritz“, welche eine mit Kartoffeln bedeckte Platte kennzeichnet. Ein Spaziergang durch den beeindruckenden Terrassenpark vor dem Schloss zum durchschnaufen. Hinaus zum goldenen Tor ging es in Richtung Potsdamer Innenstadt, wo wir uns in einem schönen österreichischen Biergarten von den vielen Eindrücken erholen konnten und Kaffee und Kaiserschmarrn genießen konnten. Lecker! Zurück ins Hotel fuhren wir wieder mit der S-Bahn und dann vom Hotel zum Abendessen ins Restaurant „Zur letzten Instanz“. Das älteste Restaurant Berlins. Seit 1621 kann dort getrunken und gegessen werden. Den Namen erhielt die Gaststube, weil früher vorwiegend Gäste aus dem benachbarten Gerichtsgebäude kamen um ein Urteil in letzter Instanz zu begießen. Uns hat es großartig bis in die letzte Instanz geschmeckt. Deshalb war dann auch ein Verdauungsspaziergang zum Alexanderplatz und weiter zu den Hackeschen Höfen angesagt. Zum Abschluss des Abends fanden wir einen schönen Platz mit WM-Übertragung und leckeren Cocktails auf dem Hackeschen Markt. Und so ließen wir diesen herrlichen Sommertag und lauen Sommerabend gemütlich im Freien ausklingen.
Auch am Sonntag erwartete uns wieder herrliches Sommerwetter in Berlin. Am Abreisetag war noch der Besuch im Reichstag eingeplant. Die Koffer wurden im Hauptbahnhof eingeschlossen und es ging es über die Spree hinüber zur politischen Ecke Berlins. Wir waren vorab online schon angemeldet und so ging es fix durch die Sicherheitskontrolle und mit dem Aufzug hinauf in die Reichstagskuppel. Ein wirklich erhebendes, schönes Erlebnis und mit dem Knopf im Ohr auch noch mal viel Info über das Gebäude und Berlin. Man hat von da oben eine prima rundum Sicht über Berlin. Und durchs Glasdach auch auf den deutschen Bundestag. Den Abstecher zum Brandenburger Tor machten wir dann noch mit links. Leider war durch die Absperrung für die WM-Fanmeile eine Umrundung oder ein Durchschreiten nicht möglich. In einem schönen Biergarten konnten wir unsere trockenen Kehlen noch mal befeuchten und dann war noch relaxen im Liegestuhl an der Spree oder noch eine Stärkung bei „Hans im Glück“ angesagt, bevor wir wieder die Heimfahrt mit dem Zug antreten mussten.
Während der Fahrt wurde dann auf vielfältige Weise versucht das 1.WM-Spiel der deutschen Mannschaft zu sehen, oder zu hören, doch das W-Lan Netz im ICE war hoffnungslos überlastet und so kam die schlechte Nachricht über das verlorene Auftaktspiel eher per Handy an. Es war also wohl doch nicht das Bild, welches wackelig und immer wieder gestört war, sondern das deutsche Spiel! So kamen wir um kurz vor 10 wieder wohlbehalten in Stuttgart an.
Wieder einmal war es ein Ausflug mit dem Motto, Sonne und zurück bitte…!
Ja wenn Engel reisen!
V.K.

                             


Spielbericht   TSV Schwieberdingen : FC Gerlingen 3 : 7              vom 26.10.2017

Gerlinger Senioren “stoßen den Bock” um !

In einem kurzweiligen Spiel legten die Gerlinger los wie die Feuerwehr und schon nach wenigen Minuten lag man durch einen fulminanten Fernschuss von Andreas Hille mit 1:0 in Front. Mit gut gelungenen Kombinationen und diszipliniertem Spiel über die Abwehr und das Mittelfeld setzte man Schwieberdingen unter Druck. Folgerichtig erhöhte der Aktivposten Felix Ullrich nach schöner Kombination mit einem weiteren umjubelten Treffer auf 2:0, dem dann ein paar Zeigerumdrehungen später der agile Jasmin Dzananovic das dritte Tor folgen ließ. Nach einer halben Stunde kamen die Schwieberdinger dann aber besser ins Spiel und versuchten ebenfalls mit schnellen Spielzügen zum Erfolg zu kommen, hier gab es dann brenzlige Situationen für die Abwehr. Wobei sich besonders Keeper Thilo Böhringer mit zwei sensationellen Paraden auszeichnen konnte. Der Anschlusstreffer für Schwieberdingen war dennoch nicht zu vermeiden.
Noch vor der Halbzeit gab es die Antwort des FCG, Volker Hellinger schraubte sich nach einer scharf getretenen Ecke unnachahmlich zum Kopfball hoch und wuchtete den Ball großartig zum 4:1 ins Netz.
Nach der Halbzeit wogte das Spiel hin und her und die Gerlinger versuchten wieder das Spiel an sich zu reißen, Andreas Hille krönte dann seine Glanzleistung am heutigen Tag und setzte ein Tor oben drauf zum Doppelpack. Doch die Schwieberdinger gaben nicht auf und legten eine härtere Gangart an, so kamen sie innerhalb von fünf Minuten zu zwei weiteren Treffern, wobei der letzte sehr stark abseitsverdächtig war. Der einheimische Schiedsrichter war nun gefordert und meisterte dies dank der fairen Einstellung beider Mannschaften bravourös.
Die Gerlinger bekamen das Spiel wieder in den Griff und in der 80. Minute krönte dann Wirbelwind Kostas mit einem satten Schuss aus 10m und dem 6:3, seine starke Leistung. Das Sahnehäubchen setzte dann Sturmführer Knut Möller auf, als er in den Schlussminuten einen Abstauber gekonnt in die Maschen zirkelte.

An diesem Tag ein sehenswertes Spiel der Gerlinger mit dem umjubelten ersten Sieg, nach einer guten Leistung die sich im Spiel gegen die Weilemer Sportfreunde bereits andeutete.
Es spielten : Thilo Böhringer, Stefan Kausch, Andre Reiche, Frank Schmid, Volker Hellinger, Daniel Gallenz, Thomas Langer, Andreas Hille, Klaus Nufer, Felix Ullrich, Oliver Eilmann, Stefan Schönborn, Knut Möller, Jasmin Dzananovic, Kostas Ioakimidis


FC Gerlingen  –  SG Weilimdorf       1 : 1 
Bericht vom Mittwoch 11.10.2017:

Die AH des FC Gerlingen spielte am Mittwoch den 11.Oktober 2017, nach langer Spielpause, endlich mal wieder auf dem Großfeld. Ein Freundschaftsspiel gegen die AH der SG Weilimdorf stand an. Vor dem Spiel wurde die Anzahl der neuen Trikots auf Gerlinger Seite voll ausgeschöpft, so viele spielwillige Fußballer waren gekommen. Warum nicht immer so?

Zu Beginn der Partie merkte man sofort, dass die Weilimdorfer wesentlich besser eingespielt waren. So hatten die Gäste das Spiel voll im Griff, doch Chancen waren dank guter Abwehrarbeit der Spieler um Thomas Langer als Abwehrchef, Mangelware.

So konnte der souverän leitende Schiedsrichter Paul Schmidgall beim Stand von 0:0 zur Pause bitten.

In der 2.Halbzeit nahm das Spiel an Fahrt auf, da beide Mannschaften sich wohl nun warmgespielt hatten. Zunächst erspielten sich die Gäste einige Chancen und gingen durch einen sehenswerten und unhaltbaren Schuss dann auch mit 1:0 in Führung. Nun waren aber die Hausherren aufgewacht und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach einem gelungenen Angriff über Linksaußen konnte Stefan Schönborn die scharfe Hereingabe mit der Außenseite am Torwart vorbei zum 1:1 Ausgleich einnetzen.

Es gab auf beiden Seiten noch Chancen zu weiteren Toren, doch es blieb bis zum Schlusspfiff beim insgesamt gerechten 1:1 Endstand.

Anschließend wurden noch Rote vom Grill angeboten und dank reger Nachfrage waren bald alle Würstle beim FCG ausverkauft. Gemeinsam ließen die Fußballer den Abend noch auf der Vereinsheimterrasse ausklingen.

Für den FCG am Ball:

Peter Albert von Blücher; Thilo Böhringer, Oliver Eilmann, Andre Reiche, Klaus Nufer, Marcus Keller, Thomas Langer, Ralf Goebel, Mario Wildmann, Knut Möller, Stefan Schönborn, Andreas Hille, Reiner Baade, Daniel Gallenz, Stefan Kausch, Michael Mieck, Gustavo Fuga, Kostas Ioakimidis, Jan Zähringer.

V.K.



AH-Radtour durchs Kochertal und an Neckar, Enz und Glems
22.+23.Juli 2017

Am sehr frühen Samstagmorgen, um 6 Uhr trafen sich die Radler der AH des FC Gerlingen um zum diesjährigen Radausflug aufzubrechen. Die Fahrräder und das Gepäck waren schon am Vortag ins Begleitfahrzeug verladen worden, da die Bahn nicht genügend Fahrradstellplätze im Regionalzug zur Verfügung stellen konnte. Trotz zeitiger Anmeldung und Reservierung! Hatte auch was Gutes, denn es reist sich leichter ohne Rad und Gepäck. Somit hatten wir als 15 Mann starke Gruppe nur noch 2 Fahrräder dabei und fuhren mit der U6 zum Hauptbahnhof und von dort pünktlich um 7.21 Uhr mit dem RE weiter nach Aalen.
Dort angekommen wurden wir schon von unserem Serviceteam erwartet. Im Transporter, mit der wertvollen Ladung von 13 Drahteseln, fuhren Torsten und Josef. Ergänzt wurde das Serviceteam in diesem Jahr durch Micha, der verletzungsbedingt nicht mitradeln konnte aber sein Privatauto zur Verfügung stellte um uns zu begleiten und Gepäck zu transportieren. Das „ToJoMi“-Serviceteam half dann auch gleich beim ausladen der Räder. Alle Trinkflaschen gefüllt, Ketten geschmiert und genug Luft in den Reifen – die Tour kann beginnen. Zunächst an den Kocher und dann auf dem Kocher-Jagst-Radweg weiter über Wasseralfingen, Abtsgmünd, Gaildorf und Rosengarten nach Schwäbisch Hall. Die ehemalige Salzsiederstadt am Fuße der mächtigen Klosteranlage Großcomburg, heute ein Ort der Bildung, hätte an diesem Samstag zu einem längeren Aufenthalt eingeladen. Denn auf den Kocherwiesen in Steinbach und auch in der Altstadt fand der Jacobimarkt statt. Ein Fest mit immerhin 800-jähriger Tradition. Wir waren aber zu früh dran, denn Festzelt und Fahrgeschäfte waren noch nicht geöffnet. Trotzdem ging es nur langsam vorwärts durch die Stadt, auf der alten Holzbrücke über den Kocher dann zu langsam für Oli (alias “Hui Buh”), der nicht schnell genug aus den Klicks kam und seitlich wegkippte. Rumpel!
Keine Sorge, der historischen Holzbrücke ist nichts passiert!
Weiter durch das obere Kochertal fuhren wir Richtung Braunsbach. Der Ort der im Mai 2016 durch eine verheerende Überschwemmung traurige Berühmtheit erlangte. Außer einer kleinen Umleitung, wegen einer zerstörten Kocherbrücke bei Enslingen, war aber auf dem Radweg alles wieder bestens befahrbar. An Braunsbach vorbei kamen wir nach Döttingen, wo dann das von ToJoMi liebevoll zubereitete Frühstück auf die 15 Radler wartete. Ja, da kann sich manches Hotel-Frühstücksbuffet dahinter verstecken. Frisch gestärkt gingen wir die 2.Etappe an, Richtung Künzelsau. Vorbei am dortigen Freibad, übrigens das einzige Fluss-Freibad in Baden-Württemberg, durchfuhren wir die Kreisstadt Künzelsau. Weiter durch Ingelfingen mit Sicht auf die Burgruine Lichteneck nach Niedernhall, wo eine weitere Verpflegungspause eingeplant war. Mittlerweile waren die Temperaturen schon stark angestiegen und die Wasserflaschen schnell geleert. Da tut so ein isotonisches Getränk, frisch gekühlt aus der Truhe, besonders gut. Alkohoholfreies Weizen oder Radler – Weil’s schmeckt und Kräfte weckt!
Im mittleren Kochertal, wie auch später im unteren Kochertal, war der Radweg in den Jahren 2006 – 2009 neu angelegt worden und verläuft nun teilweise auf einer alten Bahntrasse, schön geteert und angenehm zu befahren führt der Radweg auch über historische und sehenswerte alte Eisenbahnbrücken. Einige dunkle Wolken am Himmel wollten uns wohl etwas Angst einjagen, doch wir kamen durch zügiges radeln noch unter den ersten Regentropfen hindurch und machten kurz vor dem Ziel noch einen „Tankstopp“ in Forchtenberg. Der Bistro-Wirt hatte nicht mit so einer großen Gruppe gerechnet und nur 14 kalte Weizen auf Vorrat. Zum Glück sind wir flexibel bei der Getränkewahl und so blieb keiner auf dem Trockenen sitzen. Erfrischt radelten wir die letzten Kilometer zu unserem Tagesziel, dem Landgasthof Krone*** in Sindringen.
1.Tag: Gefahrene 117 km von Aalen nach Sindringen!
Als die Zimmerschlüssel verteilt waren, konnten die Quartiere im Gästehaus bezogen werden und eine erfrischende Dusche lies die Lebensgeister wiedererwachen, ehe wir uns auf der Restaurantterrasse zum Abendessen trafen. Krädde, Scooter und Uwe gingen vorab noch im Kocher baden um sich zu erfrischen. – „Da war doch was mit Fischsterben im Kocher??“
Beim Abendessen waren dann alle wieder versammelt und das durchweg leckere Essen entschädigte für die Tagesmühen. Z.B. die “Sindringer Leibspeis”, ist sehr zu empfehlen!
Auf der schönen Terrasse, nur für uns, konnten wir den Tag angenehm ausklingen lassen,
bis es einigen „Älteren“ zu kühl wurde und man nach drinnen umsiedelte. Im Nebenzimmer des Gasthofs glich die Raumtemperatur aber eher einer Sauna, was dann zu vermehrter Müdigkeit führte und nach und nach traten alle den Spaziergang zum Gästehaus an um sich zur Nachtruhe zu begeben.
Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück mit allem Drum und Dran, wurde das Gepäck wieder im Transporter verstaut und die Räder aus der Garage geholt. Schreck! Vosses Hinterrad hatte sich über Nacht entlüftet. Platten! „am Vortag zu schnell gefahren…überhitzt…?“ Entgegen dem Rat der „Erfahrenen“, den Schlauch zu wechseln, wurde noch einmal aufgepumpt und dann ab vor den Hoteleingang zum Gruppenfoto. Luft anhalten, Bauch einziehen, lächeln! Reifentest – Die Luft hält? – Also los ins untere Kochertal in Richtung Neckar. Bei Hardthausen am Kocher hatte sich dann die Luft wieder aus dem Reifen verflüchtigt und auch die Luft des Fahrers wurde knapp, da sich Vosse mit dem platten Reifen noch den Berg hinauf quälte. Kleine willkommene Pause für alle und dank Gilb und Uwe als erfahrene Helfer, war der Schlauch zügig gewechselt und es konnte weitergehen. Die Beschilderung in Richtung der bekannten Salzstadt Bad Friedrichshall gab dann nochmal einige Rätsel auf, doch dem Handy sei Dank, trafen sich die Radler und das Service-Team dann am Bahnhof Bad-Friedrichshall zur 1.Pause. Frische Brötchen, Wurst, Vitamine und ausreichend Getränke standen bereit. Doch bei Kutti halfen auch die Vitamine nicht mehr, er wechselte vom Rad auf den Beifahrersitz von Micha. Für den Rest ging es weiter auf dem Neckarradweg nach Heilbronn und dann über die Weinberge nach Lauffen am Neckar. Leider konnten wir die Aussicht über die Weinberge hier nicht so richtig genießen. Nach dieser Anstrengung hatten wir uns in Lauffen eine weitere Pause redlich verdient. Mit Scooter wurde ein weiterer Aus- bzw. Umsteiger verzeichnet. Nochmal aufgetankt fuhr die restliche „Wilde 13“ am Neckar entlang nach Besigheim um dort ins Enztal zu wechseln und über Bietigheim nach Unterriexingen zu fahren. Das Tempo auf der Ebene war unvermindert hoch und so gab es beim nächsten Stopp in Unterriexingen mit Ralf, Jo und Vosse nochmals drei Aus- oder Umsteiger.
Es stand der berüchtigt lange Aufstieg nach Markgröningen an. Die Plätze im Auto waren belegt und so mussten die restlichen 10 Radler nochmal auf die Zähne beißen und bis zum Vereinsheim in Gehenbühl durchhalten.
Auch diese Aufgabe wurde gemeistert und alle Ausflügler erreichten gesund und zufrieden das Ziel. – Gefahrene 105km am 2.Tag, eine prima Leistung!
Schee war’s und bestes Radelwetter haben wir gehabt! Auch zum Abschluss bei Inge auf der Vereinsheimterrasse schien die Sonne und wir konnten die müden Füße austrecken und den Flüssigkeitsverlust wieder auffüllen. Prost!
Insgesamt haben die meisten 222km an 2 Tagen zurückgelegt. Bei einem Schnitt von 21km/h am ersten Tag und 19km/h am zweiten Tag! Bravo, Bravo!
Vielen Dank an die Organisatoren, sowie an den „ToJoMi-Catering Service“ für Unterwegs !!!
Es war super!
Mit dabei: H-J.Ruoss, R.Schneider, A.Maier, O.Maier, J.Zähringer, R.Gelbricht, J.Haas, S.Koschig, T.Sauter, V.Klein, F.Kutteroff, J.Richter, T.Langer, C.Lange, U.Ender, M.Maier, J.Hillebrand, T.Wanner.
V.K.


2016:

17 Freizeitsportler des FC Gerlingen auf Bodenseerundfahrt. – Radtour 2016

Das letzte schöne Spätsommerwochenende nutzten 17 Freizeitsportler des FC Gerlingen, um mit ihren Fahrrädern den Bodensee zu umrunden.
Nach der Anfahrt mit der DB und einer kurzen Stärkung am Begleitfahrzeug startete die Tour bei herrlichem Spätsommerwetter in Radolfzell. Das Tagesziel: rund 80 km bis Kressbronn-Gattnau.
Entlang riesiger Obstplantagen, wo die Ernte der schmackhaften Bodenseeäpfel in vollem Gange war, trafen wir in Bodman-Ludwigshafen auf den eigentlichen Bodenseeradweg. Dort ging es zunächst bis kurz hinter Sipplingen, wo das Begleitteam Josef und Torsten ein Radlerfrühstück hergerichtet hatte. Reichlich mit belegten Brötchen, Obst, Gemüsehäppchen, Mineralwasser und Obstsäften versorgt, waren wir für die Weiterfahrt nach Überlingen, Meersburg bis Hagnau gut gestärkt. Dort gab es den nächsten Zwischenstopp, bei dem zur Verpflegung auch ein isotonisches Getränk gereicht wurde, um die Strapazen der restlichen Tagesetappe überstehen zu können. So traf man über Immenstaad, Friedrichshafen, Eriskirch, Langenargen und Kressbronn einigermaßen erschöpft aber glücklich am späten Nachmittag in unserem Quartier, dem Gasthof zum Forst in Gattnau ein. Mit kühlen Getränken und vorzüglicher gutbürgerlicher Kost ließen wir den schönen Tag harmonisch ausklingen. Schon bald waren die meisten in ihren Zimmern verschwunden, denn am folgenden Tag galt es, die größere Etappe mit 110 km zu bewältigen.

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Am nächsten Morgen traf man sich ab 7:00 Uhr zum Frühstück, wo uns ein großzügiges Frühstücksbuffet überraschte, bei dem es an nichts fehlte. Auch wenn die Temperaturen beim Start an diesem Morgen schon im herbstlich – einstelligen Bereich waren, wusste man, dass ein herrlicher Sonnentag bevorstand, sobald sich der Hochnebel gelichtet hatte. Die Strecke führte 12 Fahrer über Lindau, Bregenz, durch das Rheindelta in Richtung Schweiz und bei einem kurzen Aufenthalt vor dem Überschreiten der Österreichisch-Schweizer EU-Außengrenze konnten die Jacken im Begleitfahrzeug verstaut werden. Nächster Treffpunkt war Rorschach in der Schweiz. Hier traf man wieder mit den 5 Radlern zusammen, die von Wasserburg mit dem Kursschiff übergesetzt hatten um die Gesamtetappe etwas abzukürzen. Nach einer Stärkung ging es gemeinsam weiter auf der Schweizer Seite des Bodensees. Dort erwarteten uns größtenteils gut ausgebaute Fahrradwege auf der Fahrt über Arborn, Romanshorn, Kesswil, Münsterlingen Richtung Kreuzlingen und Konstanz. Allerdings verlief der Radweg mehr in der Nähe der Bahntrasse als am Wasser. Nach einem letzten Etappenstopp kurz vor Kreuzlingen erreichte man Konstanz. Obwohl einigen Fahrern schon die Anstrengung der mittlerweile zurückgelegten Strecke anzumerken war, mussten die letzten km bis Radolfzell noch bewältigt werden. So wurden zum Schluss nochmal die letzten Körner aktiviert und pünktlich um 15:57 Uhr waren Räder und Radler im Zug Richtung Stuttgart.
Zurück in Gerlingen, beim Ausklang im Vereinsheim, waren die Strapazen schnell wieder vergessen und man war glücklich, zwei herrliche Tage erlebt zu haben. (RG)